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Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens 2015: Planet

Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens

Planet

Planet

Verantwortung für die Umwelt

In Bezug auf unsere Verantwortung für die Umwelt ist es uns wichtig zu beschreiben, wie wir unsere aktuellen Umweltmanagement-Richtlinien und -Verfahren kontinuierlich stärken und zugleich Programme für die Zukunft planen.

Das Werk von St. Jude Medical in Brasilien

Unsere Umweltmanagement-Programme sind auf die systematische Überwachung und Messung der folgenden Parameter ausgelegt:

  • Stromverbrauch
  • Wasserverbrauch
  • Treibhausemissionen
  • Recycling von Abfällen

Es zählt zu unseren Prioritäten, bei unseren Mitarbeitern und geschätzten Lieferanten in aller Welt das Bewusstsein für unsere Umweltprogramme zu entwickeln und sie in diese einzubinden. Unsere Ziele sind die kontinuierliche Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs sowie die Bestärkung zur Teilnahme an Recycling- und Energiesparprogrammen.


Globale Normen

Die Umweltmanagement-Programme von St. Jude Medical stellen das Wissen um unsere Einrichtungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt in den Vordergrund. Diese Programme erfordern die Einhaltung globaler Normen sowie konsequente Führung und Anleitung. Das ganze Jahr hindurch werden regelmäßig Besprechungen mit dem oberen Management abgehalten, in denen der Umweltmanagement-Prozess kritisch hinterfragt wird. Zudem tragen die Besprechungen dazu bei, dass angemessene Ressourcen und Ziele zur Unterstützung unserer Umweltbemühungen geschaffen werden.

Wir verfolgen ständig die Zertifizierung unserer bedeutenden Produktions- und Vertriebsstandorte überall auf der Welt nach dem Umweltmanagement-Standard ISO 14001. Dieser international anerkannte Zertifizierungsprozess schafft eine strategische Plattform für die Einhaltung und kontinuierliche Verbesserung der Umweltrichtlinien und -aktivitäten.

Durch unsere konsequenten Bemühungen im Sinne der ISO 14001 schaffen wir interne Ziele für wichtige Umweltkennzahlen und messen das Erreichte an diesen Zielen. Nach wie vor setzen wir auf ISO 14001 als unseren Standard für Planung, Steuerung, Messung und Verbesserung.

Auch in Zukunft werden wir unsere Einrichtungen nach den Prinzipien des nachhaltigen Designs und der Lebenszykluskosten der benötigten Ausstattung entwerfen und modifizieren. Wir arbeiten derzeit auch an der Zertifizierung mehrerer Standorte auf Grundlage der international anerkannten LEED-Zertifizierungsrichtlinien (Leadership in Energy and Environmental Design). So haben wir 2010 für unsere Einrichtung in Plano, Texas, die LEED EB-Zertifizierung (LEED für bestehende Gebäude) erlangt und für unser Technologiezentrum in St. Paul, Minnesota, 2009 sogar die LEED “Gold-Zertifizierung”.

Überwachen und Messen

Alle unsere Fertigungsstandorte sind auf einzigartige Produktlinien spezialisiert, die unterschiedliche Produktionstechniken und -prozesse erfordern. Dies hat zur Folge, dass wir Umweltkennwerte in absoluten Zahlen messen und überwachen, um – zur Sicherstellung unserer kontinuierlichen Verbesserungen – einen aussagekräftigeren Vergleich mit historischen Daten durchführen zu können. Unser Ziel ist die Verbesserung der Konsistenz, der Genauigkeit und der Vollständigkeit der Informationen aus der Implementierung der ISO 14001.

Umweltdaten

Die in diesen Bericht eingegangenen Umweltdaten wurden an wichtigen Produktions-, Vertriebs- sowie Forschungs- und Entwicklungsniederlassungen von St. Jude Medical sowie unserem Campus in St. Paul, Minnesota (mit Produktions- und Verwaltungseinrichtungen) erfasst (insgesamt 21 Stellen).

Wasserentnahme

Die Angaben zur Wasserentnahme im Jahr 2015 berücksichtigen das für die Produktion benötigte und das von Mitarbeitern verbrauchte Frischwasser (aus der kommunalen Wasserversorgung), Oberflächenwasser und Grundwasser. Nicht berücksichtigt ist das an einer kleineren Zahl unserer Standorte aufgefangene und verwendete Regenwasser. Unser Verbrauch würde durch das Wasser, das wir aus unserer Produktion zurückgeben, ausgeglichen werden. Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die Wasserentnahme von St. Jude Medical im Jahr 2015 (m3, Absolutwerte).

Wasserverbrauch 2015 515.248 (m3)

Mitarbeiter unserer Produktionsstätte in Belo Horizonte, Brasilien, implementierten im Verlauf der zweiten Hälfte 2015 eine Anzahl von Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs des Standorts – von Durchflussreduzierungen über Nutzungsanpassungen bis hin zu Anstrengungen einer Rückführung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm der Wasserverbrauch von Juli bis Dezember um mehr als 20 % ab.

In unserem Werk in Plymouth, Minnesota, führte die Außerbetriebnahme eines Kühlturms zu jährlichen Wassereinsparungen von etwa 4500 m3, was dem Wasserbedarf von mehr als zehn US-Haushalten entspricht.

An unserer Produktionsstätte in Irvine, Kalifornien, vorgenommene Landschaftsumgestaltungen und Verbesserungen bei der Bewässerung haben zu einer Senkung des Wasserverbrauchs von 50 % je Einheit über die vergangenen drei Jahre beigetragen.

Energieverbrauch

Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über den Erdgas- und Stromverbrauch von St. Jude Medical im Jahr 2015 (Absolutwerte). Tortendiagramm zum Energieverbrauch von St. Jude Medical im Jahr 2015

Energiequelle Gesamt
2015 Erdgas (Therms) 1.252.392
2015 Strom (MWh) 149.585

Aufrüstungen der Anlagen führten in unserer Produktionsstätte in Caguas, Puerto Rico, zu einer jährlichen Reduzierung des Stromverbrauchs um rund 450.000 kWh, was dem jährlichen Stromverbrauch von 121 europäischen Haushalten entspricht.

Auf unserem Campus in St. Paul, Minnesota, ermöglichten die Wiederinbetriebnahme des Gebäudeautomatisierungssystems und Leistungsabstimmungen der Heizungs- und Klimaanlagen Einsparungen von 270.000 kWh Strom und 24.340 Therms Erdgas im Jahr.

Verbesserungen am Kühlsystem unserer Produktionsstätte in Scottsdale, Arizona, werden zu jährlichen Stromeinsparungen in Höhe von schätzungsweise 300.000 kWh führen.

Kohlendioxid-Emissionen

Tortendiagramm zu den CO2-Emissionen von St. Jude Medical im Jahr 2015

In dem Bemühen, unsere Treibhausgas-Bilanz zu verstehen, haben wir mit großer Sorgfalt unsere größten Quellen für Scope 1- und Scope 2-Emissionen gemessen, berechnet und gemeldet. Dabei richteten wir uns hinsichtlich der Definition von Scope 1- und Scope 2-Emissionen nach dem Treibhausgasprotokoll des World Business Council for Sustainable Development (Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung) und des World Resource Institute (Weltressourceninstituts). Für die Berechnung unserer aus der Nutzung von Strom und Erdgas resultierenden CO2-Emissionen brachten wir aus der eGRID-Datenbank (Emissions & Generation Resource Integrated Database) der Environmental Protection Agency (EPA, US-amerikanische Umweltschutzbehörde) entnommene angemessene Umrechnungsfaktoren zur Anwendung.

Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die Scope-1- und die Scope-2-CO2-Emissionen von St. Jude Medical im Jahr 2015 (Absolutwerte).

Gesamt-CO2 2015 80.864 (metrische Tonnen)
Strom 74.219 (metrische Tonnen)
Erdgas 6645 (metrische Tonnen)

Die Aufrüstung eines Kompressors in unserer Produktionsstätte Woodridge in St. Paul, Minnesota, führte zu einer Senkung des jährlichen Energieverbrauchs um etwa 280.000 kWh. Diese Energieeinsparungen gehen mit einer Reduktion der entsprechenden CO2-Emissionen um 181 metrische Tonnen einher; das entspricht einer Entlastung der US-amerikanischen Autobahnen um 38 Fahrzeuge.

Abfallrecycling

Im Jahr 2015 führten wir über die diversen Recyclingwege Abfälle wie Papier (Mischabfälle), Karton, Kunststoff, Metall, Glas und andere Materialien der Wiederverwertung zu.

Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die von St. Jude Medical im Jahr 2015 der Wiederverwertung zugeführten Abfallmengen (metrische Tonnen, Absolutwerte).

Der Wiederverwertung zugeführte Abfälle 2015 2080 (metrische Tonnen)

Wir haben uns dazu entschlossen, nur Angaben zum Umfang der der Wiederverwertung zugeführten Abfälle zu machen. Die geografische Ausdehnung unserer Geschäftstätigkeit stellt die über alle Standorte konsistente Darstellung der Daten zu anderen Abfallströmen vor gewisse Herausforderungen. Auch wenn wir derzeit alle Abfallströme überwachen, bedarf es doch einer weitergehenden Analyse der Berichtsprozesse, bevor wir Abfälle betreffende Daten normalisieren und aussagekräftige Informationen vorstellen können.

In unserer Fertigungsstätte in Costa Rica bringen viele unserer Mitarbeiter, die privat keine Möglichkeit haben, ihre Abfälle der Wiederverwertung zuzuführen, ihre Abfälle mit zur Arbeit, wo wir ihre wiederverwertbaren Abfälle mit den unseren zusammenführen. Im Jahr 2015 führte diese Einrichtung über eine metrische Tonne Haushaltsabfälle von Mitarbeitern der Wiederverwertung zu. Unsere Einrichtung in Portland, Oregon, ermunterte Mitarbeiter auch, in ihren Kellern gelagerte Papiermassen – darunter 20 Jahre alte Kontoauszüge und Telefonrechnungen – zum Schreddern mitzubringen und der Aufbereitung zuzuführen.

Die Implementierung eines Produktionsleitsystems eliminierte in unserer Einrichtung in Liberty, South Carolina, die Notwendigkeit, Jahr für Jahr mehr als 850.000 Seiten Papier auszudrucken und zu archivieren.

2015 erhielten wir in Anerkennung unseres in drei unserer Fertigungsstätten in Minnesota eingerichteten Kunststoffhandschuh-Recyclingprogramms von Kimberly-Clark den Chelsea Santucci Greenovation Award. Diese Einrichtungen haben im Verlauf der vergangenen zwei Jahre mehr als 2 Millionen Handschuhe der Wiederverwertung zugeführt.